Abatir
Labrador Retriever

 

News 2022:


14./15.05.2022 Wesenstest in Hessisch Lichtenau

Wenn die von uns gezogenen Welpen das erste Lebensjahr vollendet haben und das Röntgen erledigt ist, führen wir in der Regel ein Wurftreffen durch und verbinden das mit einem Wesenstest des LCD. Leider wurde dies in den vergangenen zwei Jahren durch die Pandemie unmöglich gemacht und so freuten wir uns diesmal ganz besonders darauf, am vergangenen Wochenende einige der von uns gezogenen Hunde aus dem D-, E- und F-Wurf wiedersehen zu können. Auch wenn uns Corona und die Läufigkeit einiger Hündinnen einen Strich durch die Rechnung machte, waren wir sehr froh über die ingesamt noch acht Abatirs und ihre Familien, die eine teilweise sehr weite Anreise in Kauf genommen haben. Sechs schwarze Nachkommen von Lea und zwei gelbe von Sun zeigten, was in Ihnen steckt und machten uns sehr zufrieden. Eine gemeinsame erfolgreiche Bockjagd im Vorfeld des Wesenstest rundete ein Wochenende bei strahlendem Sonnenschein ab.


17.04.2022 Wir haben ein neues Rudelmitglied

Nachdem wir aus den verschiedensten Gründen ein bisschen länger warten mussten, als wir uns das vorgestellt hatten, zog vor zwei Tagen die kleine Bendis bei uns ein. Mittlerweile ist sie richtig angekommen und wickelt uns alle mit ihrem Charme und ihrer ruhigen Art um den Finger. Jetzt geben wir ihr noch zwei drei Tage und dann beginnt der Ernst des Lebens für die junge Jagdgöttin. Mal schauen, wie es wird...

Hier geht es zu ihrer Seite mit weiteren Infos.


11.04.2022 Der neunte Tag (fast) ohne Welpen

Über eine Woche ist es nun schon her, dass unser G-Wurf ausgezogen ist und seine neuen Menschen auf Trab bringt. Seitdem haben wir viele positive Rückmeldungen und noch mehr schöne Bilder erhalten, über die wir uns sehr freuen. Am meisten aber freut uns, dass die kleinen Schwarzen überall Freude bereiten, begleitet natürlich von dem Unfug, den kleine Hunde nun mal so anstellen, wenn sie ihre verrückten fünf Minuten bekommen. Auch wir waren davon nicht verschont, denn vergangenen Montag kam die kleine Gaetana zu uns zurück, da es in ihrem neuen Zuhause leider nicht so funktioniert hat, wie es hätte funktionieren sollen.

Bei uns angekommen, benahm sie sich, als wäre sie nie fort gewesen. Die Großen, einschließlich ihrer Mutter Fee, waren zwar spürbar genervt von dem kleinen Feger, aber sie selbst fühlte sich sichtlich wohl und wuchs uns weit, weit mehr ans Herz, als wir es für möglich gehalten hätten, denn so frech wie sie sein konnte, so unkompliziert, entspannt und bezaubernd war sie. Umso schwerer fiel es uns, am Samstag wieder Abschied von ihr zu nehmen, aber wir freuen uns unglaublich, dass sie jetzt in der Familie ihres großen Halbbruders Abatir Bekir lebt und dort voll und ganz angekommen ist.

Das war jetzt die letzte Montagspost zu unserem G-Wurf und wir werden uns nun wieder auf unsere Hunde und die Arbeit mit Ihnen konzentrieren. Vor allem aber schauen wir mal, was der Osterhase dieses Jahr so bringen wird...

Lotta (Abatir Gaetana)


04.04.2022 Der zweite Tag ohne Welpen

Es ist auf einmal sehr ruhig geworden.

Gea und Abatir Bleron

Mittwoch zog als erste der kleinen Schwarzen Gea aus und kam zu ihrem großen Halbbruder nach Kassel. Ob dessen Freude wirklich groß war, ist nicht ganz klar, Gea jedenfalls himmelt ihn an. Donnerstag folgten dann Goldmund und Gino, die ebenfalls nicht allzu weit von uns entfernt ihr neues Zuhause gefunden haben. Als Nächste verließ uns dann Giulia in Richtung Siegener Land und Samstag war schließlich der Zeitpunkt gekommen, von allen Abschied zu nehmen. Die Elf sind jetzt verstreut vom hohen Norden im Landkreis Dithmarschen bis hinunter in den tiefen Süden nach München. Für uns noch ein merkwürdiges, ungewohntes Gefühl.

Die letzten fast neun Wochen waren für uns eine sehr intensive Zeit. Einen Wurf mit der Flasche aufzuziehen, war neu für uns und zugegebener Maßen eine Herausforderung. Dadurch war natürlich auch der Kontakt mit den Welpen nochmals intensiver und viel schneller als sonst lernten wir die individuellen Besonderheiten der Flaschenkinder kennen. So ist das nun mal, wenn man des Nachts zusammen die eine oder andere Flasche miteinander leert.

Fees Wurf hat uns über die gesamte Zeit fasziniert und wir sind mehr als gespannt, was aus den Kleinen wird. Bei keinem unserer bisherigen Würfe konnten wir eine solche Diskrepanz zwischen unglaublicher Ausdauer, Aufgewecktheit und Agilität auf der einen Seite, und tiefster Entspannung und Gelassenheit auf der anderen Seite beobachten. Alle neuen Reize wurde ebenso unerschrocken wie unbeeindruckt verarbeitet, sei es der erste Besuch im Außenauslauf, die Vorstellung beim Tierarzt oder der Ausflug ins Revier. Jetzt müssen die Kleinen lernen, ohne ihre Geschwister mit neuen Menschen in fremder Umgebung klar zu kommen, aber auch das wird ihnen mit liebevoller Fürsorge gut gelingen.

Macht's gut und auf bald...


28.03.2022 Der fünfundfünfzigste Tag der Welpen

Die vergangene Woche war sicher die ereignisreichste und anstrengendste für Welpen und Züchter. Wurde die erste Hälfte der Woche noch im Dreiklang Spielen, Fressen und Schlafen verbracht, stand am Donnerstag der Besuch beim Tierarzt an. Aufgeteilt in zwei Gruppen ging es mit zwei Autos los in Richtung der etwa 15km entfernten Praxis. Als dann die Drahtkennel mit sechs bzw. fünf Welpen durch das Wartezimmer in den Behandlungsraum verfrachtet wurden, konnte man das eine oder andere Herzchen in den Augen der wartenden Menschen sehen. Sowohl die Spritze mit dem Impfserum, als auch die furchterregend dicke Kanüle zur Implantation der Transponder wurden konsequent ignoriert. Nachdem auch die begleitende Untersuchung bei allen Welpen ohne Befund blieb, ging es wieder nach Hause.

Freitagabend kam dann unsere Osteopathin und bei allen bis auf eine gab es das eine oder andere einzurenken, was aber eher wohliges Gefallen auslöste, als irgendwelchen Unmut. Frisch gerichtet, konnten anschließend alle in die nächste Prügelei gehen. Der Samstag hingegen stand im Zeichen der Erholung, bevor am Sonntag zunächst das Angenehme und dann die bittere Pflicht folgten. Zuerst für sechs, dann für fünf Welpen folgte die zweite Autofahrt, die unsere schwarze Bande ins 8km entfernte Revier führte. Dort angekommen, erkundeten die Kleinen absolut selbstsicher das unbekannte Terrain und wir konnten den einen oder anderen Schnappschuss machen. Wieder zuhause, nutzten wir die Müdigkeit der Welpen und verabreichten Fees leicht komatösem Nachwuchs die dritte und letzte Wurmkur. Und nachdem jetzt alle auch das vorgeschriebene Abgabegewicht überschritten haben, wissen wir, dass bald der Abschied naht.

Neue Bilder von den Kleinen gibt es hier auf der Seite des G-Wurfs.


21.03.2022 Der achtundvierzigste Tag der Welpen

Die Nachtruhe der Welpen beginnt immer gegen etwa 22.30 Uhr und mit dem Erlöschen des Lichts im Wohnzimmer kehrt auch im dort befindlichen Auslauf Ruhe ein. Es ist erstaunlich, aber von den 11 quicklebendigen und mehr als aufgeweckten Vierbeinern ist die ganze Nacht über kein Mucks zu hören. Erst wenn es draußen schon hell wird und zuerst die zwei-, dann die vierbeinigen Bewohner des Hauses zum Leben erwachen, recken und strecken sich auch die Jüngsten und teilen dann durch eine ständig steigende Geräuschkulisse mit, dass sie erstens Hunger und zweitens ausgeschlafen haben. Kurz nach ihrem Frühstück stellen sie dann klar, dass der Schlaf und die erste Mahlzeit des Tages alle Energiespeicher wieder aufgefüllt haben.

Neue Bilder gibt es heute ausnahmsweise mal keine, die folgen morgen, wenn wir mit der Bande im Revier waren.

Allerdings hat der heutige Tag noch einen Hauptdarsteller. Unser Leo wird heute unglaubliche 15 Jahre alt. Nie hätten wir gedacht, dass der "dicke Leo" - dabei ist er gar nicht dick! - so alt werden würde, aber er schlägt sich immer irgendwie durch, kommt immer wieder auf die Beine und macht vermutlich die berühmten drei Kreuze, wenn die nervigen Kleinen endlich ausgezogen sind und wieder Ruhe einkehrt. Dann kann er wieder den Tag in seinem geliebten Hundesofa verschlafen und nur aufgeregt bellen, wenn das Geklapper aus dem Souterrain die nahende Mahlzeit verkündet.

Leo vor fast 15 Jahren mit seiner Freundin Cita


14.03.2022 Der einundvierzigste Tag der Welpen

Dank des sonnigen und trockenen Wetters konnten die Kleinen vor ein paar Tagen zum ersten Mal den Außenauslauf beziehen. Wirklich ängstlich war noch nie einer unserer Welpen beim ersten Freigang, aber der eine oder andere hat schon im ersten Moment ein bisschen gefremdelt und war ob der ungewohnten Weiten etwas irritiert. Im G-Wurf war davon rein gar nichts zu spüren. Ohne Zögern wurde der Tunnel ebenso wie die Holzbrücke in Besitz genommen und auch die Hundehütte hatte sehr schnell kleine schwarze Bewohner gefunden. Mittlerweile ist das mittägliche Ritual schon zur Gewohnheit geworden. Zuerst wird man aus dem Wohnzimmer herausgetragen, dann gibt es draußen einen Napf voll Fleisch und Gemüse und dann zum Verdauungsspaziergang in den Außenauslauf. Etwa 30-45 Minuten später stellt sich Bettschwere ein und es wird Zeit für den Mittagsschlaf.

Durch die vielen zusätzlichen Reize, die die Welpen in den letzten Tagen erfahren durften, haben wir immer mehr Erkenntnisse über die Kleinen gewinnen können und spätestens Dienstag fallen die letzten Entscheidungen, wer wo hingeht.

Neue Bilder von den Kleinen gibt es hier auf der Seite des G-Wurfs.


07.03.2022 Der vierunddreißigste Tag der Welpen

Wie sehr die Zeit rennt, merkt man, wenn man sich die Bilder der Welpen über die letzten knapp 5 Wochen anschaut. Waren es vor kurzem noch kleine blinde Wesen, die sich robbend vorwärts bewegt haben, so sind es jetzt richtige kleine Hunde geworden, die zwar noch die meiste Zeit schlafen, ansonsten aber ihren Auslauf auf den Kopf stellen. Ihr "Kinderzimmer" ist mittlerweile auf 10qm angewachsen und wird in Kürze seine vollständige Größe erreichen.

Unsere Nachbarn wissen inzwischen auch, wann Fees Nachwuchs gefüttert wird, denn wenn die erste Hälfte ihre Fleischmahlzeit erhält, tun die anderen ihren Unmut lautstark kund und fordern schreiend ihr Recht auf Nahrung ein. Bis vor ein paar Tagen konnten sich unsere großen Hunde immer auf die Reste in den Schüsseln der Kleinen freuen, aber es wird immer seltener, dass nicht alle Näpfe spiegelblank sind.

Es werden auch immer mehr individuelle Wesensmerkmale deutlich, so dass wir schon erste Ideen entwickeln, welcher Welpe in welche Familie gehen könnte - aber ein bisschen brauchen wir noch bis zur Entscheidung.

Neue Bilder von den Kleinen gibt es hier auf der Seite des G-Wurfs.



28.02.2022 Der siebenundzwanzigste Tag der Welpen

Viel hat sich in der vergangenen Woche getan. Die Bewegungen werden zunehmend sicherer und nachdem nun auch alle Augen und Ohren richtig geöffnet sind, wurden Brüder wie Schwestern entdeckt und vor allem, wie schön es sein kann, den anderen zu beißen und zum Schreien zu bringen.

Donnerstag folgte dann ein erster echter Höhepunkt im Leben eines kleinen Hundes, denn die bis dahin übliche Milch wurde durch etwas Handfestes ersetzt und keiner der kleinen Schwarzen zögerte auch nur einen Moment, das angebotene Rinderhack zu verspeisen. Auch die mittlerweile mit verschiedenen Zutaten angereicherte Milch wird seit dem Wochenende nicht mehr über die Flasche, sondern aus dem Napf bzw. Futterring verfüttert. Für uns eine große Erleichterung, auch wenn das Schlachtfeld, das die Kleinen hinterlassen, beeindruckend ist. An den Tischmanieren müssen wir eben noch arbeiten. Auch unsere großen Hunde durften den Welpen unter Aufsicht einen Besuch abstatten, aber die Begeisterung hielt sich wie immer in Grenzen. Ted tat mal wieder so, als wären keine Welpen da und würdigte den Auslauf keines Blickes.

Neue Bilder von den Kleinen gint es hier auf der Seite des G-Wurfs.


21.02.2022 Der zwanzigste Tag der Welpen

Verliefen die ersten beiden Wochen noch relativ ruhig und entspannt, hatte es die vergangene Woche für die Kleinen in sich. Montag stand das erste Mal Krallenschneiden auf dem Programm und Dienstag folgte ein mindestens genauso ungeliebtes Prozedere - die erste Wurmkur. Beides löste keine Begeisterungsstürme aus, wurde aber mehr oder weniger stoisch hingenommen. Freitag kamen dann die ersten zukünftigen Besitzer zu Besuch, wovon die kleinen Hauptdarsteller allerdings nicht viel mitbekommen haben. Immer noch geben wir den Kleinen fünfmal täglich die Flasche, ein zugegeben auf die Dauer anstrengendes Ritual, aber die gute Entwicklung der Welpen macht das alles wieder wett. Diese Woche werden wir damit beginnen, zusätzlich zur Milch erste Fleischportionen zu füttern und dann tritt auch bei uns wieder ein bisschen mehr Entspannung ein.

Neue Bilder von den Kleinen gibt es hier auf der Seite des G-Wurfs.



14.02.2022 Der dreizehnte Tag der Welpen

Bis Mitte der Woche haben wir die Welpen mehrfach täglich, eigentlich vor jeder Fütterung gewogen. Dann aber stellten wir fest, dass sie ausnahmslos kontinuierlich an Gewicht zunehmen und so verzichten wir seit Ende vergangenem Donnerstag darauf und wiegen seitdem nur noch abends, wie wir es sonst auch immer getan haben. Abgesehen von einer kleinen Hündin, die das Klassenziel um wenige Gramm verfehlte, hatten alle Welpen ihr Gewicht am 10. Tag mehr als verdoppelt, was bei den Kleinen für mittlerweile wohl gerundete Bäuche und bei uns für ein paar Sorgenfalten weniger gesorgt hat. Fee ist immer noch unermüdlich und kümmert sich rund um die Uhr um ihren Nachwuchs. Spaziergänge, die wir ihr zur Erholung anbieten, sind immer noch nicht ihr Ding und nach wenigen Metern will sie wieder umkehren. Aber sie nimmt sich mittlerweile die eine oder andere Auszeit auf den kühlen Fliesen vor dem Kamin. Diese Woche beginnt der Ernst des Lebens - Krallenschneiden und Wurmkur drohen am Horizont!

Neue Bilder von den Kleinen gibt es hier auf der Seite des G-Wurfs.


07.02.2022 Der sechste Tag der Welpen

Welpen nach einem Kaiserschnitt aufzuziehen ist für uns eine ganz neue Erfahrung. Auch wenn Fee den Eingriff ohne Probleme überstanden hat, zeigt sie sich doch etwas anders als bei ihren zwei Würfen vorher, die sie auf natürlichem Wege zur Welt brachte. Wir unterstützen sie, indem wir den Kleinen zusätzlich zur Muttermilch die Flasche geben, was bei uns für leichte Ringe unter den Augen sorgt, ihr und den Welpen aber sichtlich gut tut. Ansonsten ist es erstaunlich, wie flott die Kleinen schon in der Wurfkiste unterwegs sind und in einer Mischung aus Rollen und Robben von einer Ecke in die andere der gar nicht so kleinen Wurfkiste kommen. Und wenn es an das tägliche Wiegen oder das Zufüttern geht - einer fehlt immer und versteckt sich gekonnt unter einem Berg von Geschwistern. Aber gefunden haben wir die Übeltäter bisher immer.

Neue Bilder von den Kleinen gibt es hier auf der Seite des G-Wurfs. 


03.02.2022 Der G-Wurf ist da

Am leicht zu merkenden 02.02.2022 hat uns Fee 11 Welpen, acht Hündinnen und drei Rüden geschenkt. Nachdem ihre ersten beiden Geburten sehr leicht und unkompliziert waren, musste ihr letzter Wurf mit einem Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden, da es einem Welpen in ihrem Bauch wohl zu gut gefiel und er sich daher quergestellt und geweigert hat, freiwillig raus zu kommen. Nachdem sich jetzt alle ein bisschen erholt haben, geht Fee gewohnt unbeirrbar ihren Mutterpflichten nach und ist nahezu nur unter Gewalt dazu zu bewegen, die Wurfkiste zu verlassen - oder es gibt etwas zu fressen. Aber das braucht sie aktuell auch wirklich dringend.

In den nächsten Tagen bekommt der Wurf seine eigene Seite, die dann, wie immer bei unseren Würfen, grundsätzlich Montags aktualisiert wird.

Alle Welpen aus diesem Wurf sind vergeben.



23.01.2022 Die Geburt des G-Wurfs rückt näher

Auch wenn Fee nach wie vor eine recht gute Figur hat, ist nun unverkennbar, dass sie in nicht allzu ferner Zukunft einen Wurf zur Welt bringen wird. Spaziergänge sind aus ihrer Sicht jetzt nicht mehr so unbedingt nowtendig und ihr Bedürfnis nach Zuwendung ist nochmal größer geworden. Wenn sie ruhig neben uns liegt, sieht man sehr gut, wie ihr Nachwuchs mit seinen kleinen Pfoten permanente Boxübungen veranstaltet. Noch etwa anderthalb Wochen, dann ist die Zeit des Wartens vorbei.


30.12.2021 Rückblick

Ehe man sich versieht, ist es schon wieder Zeit, eine Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten. Wie immer, gab es Licht und Schatten in den vergangenen 12 Monaten, manches kam wie geplant, anderes wiederum ganz anders.

Züchterischer Höhepunkt war natürlich unser F-Wurf aus der Verpaarung von Sun mit Soul. Ein Wurf, der uns vom Formwert wie von den Arbeitsanlagen her in Gänze überzeugt. Eine in Norddeutschland lebende Hündin aus diesem Wurf hat mit nicht einmal 8 Monaten schon die HZP mit der Prüfung an der lebenden Ente ausgezeichnet bestanden und auch die anderen Hundebesitzer können sich über Langeweile sicher nicht beklagen. Die Hunde aus diesem Wurf sind alles, aber keine Schlaftabletten.

Mit Ash, der schon im vergangenen Jahr zu uns kam, betraten wir eine ganz neue und faszinierende Welt, denn die Arbeit mit ihm unterscheidet sich von der mit unseren anderen Hunde grundlegend und der Begriff „will to please" hat für uns eine ganz neue Dimension erreicht – und vor allem hat der „kleine“ Gelbe Lust auf mehr gemacht. Nachdem er sowohl die Dummy A als auch die jagdliche Jugendprüfung sehr gut gemeistert hatte, sollte er im Herbst auch schon die Bringleistungsprüfung ablegen, aber da hat uns seine Wasserrute einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Gleich zwei Enttäuschungen bescherten uns unsere schwarzen Halbschwestern Fee und Lea. Beide wurden belegt und beide nahmen leider nicht auf. Das passiert, aber bei gleich zwei Hündinnen innerhalb weniger Monate ist das schon ein wenig ernüchternd. Dafür bescherte uns dann Fee ein nachträgliches Weihnachtsgeschenk mit ihrer bestätigten Trächtigkeit zum Ende des Jahres.

Im März mussten wir erstmals die Erfahrung machen, dass ein von uns gezogener Hund viel zu früh stirbt. Mit noch nicht einmal 4 Jahren gab es keine andere Wahl mehr, als Benni von seinen Leiden zu erlösen.

Der wirkliche Tiefpunkt für uns persönlich aber war der Abschied von Eddie, den wir kurz vor Weihnachten im Alter von fast 13 Jahren plötzlich gehen lassen mussten. Eddie war in seiner immer gut gelaunten und freudigen Art die gute Seele des Rudels, er war Leas Babysitter als sie klein war, Vater unseres B-Wurfs, zuständig für Anschauungsunterricht bei Trainings und Seminaren, verlässlicher Helfer bei Totsuchen und immer ein absolut liebenswerter und zuverlässiger Begleiter, auch wenn uns seine ständig mit großer Kraft wedelnde Rute manchmal zum Wahnsinn gebracht hat. Wir vermissen ihn sehr.

Was wird das neue Jahr bringen? Zunächst hoffentlich einen gesunden G-Wurf, den wir Anfang Februar erwarten. Weiterhin haben wir wieder eine Vielzahl von Prüfungen geplant und im Mai stehen zwei Termine für Wesensteste mit unseren Würfen an, die pandemiebedingt bisher nicht stattfinden konnten. Mit Lea planen wir ihren zweiten Wurf in der Mitte des Jahres und hoffen, dass es diesmal klappt. Ansonsten freuen wir uns wieder auf viel gemeinsames sonntägliches Training, gemeinsame Jagden mit Freunden und Bekannten und vor allem den anschließenden Austausch.